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Enterprise 2.0 - Tagung
Tagung
Enterprise 2.0-Tagung 2011 in St. Gallen

Die Enterprise 2.0-Tagung vom 23. August 2011 bildete den Abschluss des Forschungsprojekts „Enterprise 2.0: Nutzung & Handlungsbedarf“ der Universität St. Gallen in Zusammenarbeit mit T-Systems Schweiz.
Die Studie des Institut für Wirtschaftsinformatik der Universität St. Gallen unter der Leitung von Frau Prof. Dr. Andrea Back und Herrn Dominik Friedel untersuchte die Nutzung und Einsatz von Web 2.0-Funktionalitäten in Unternehmen im deutschsprachigen Wirtschaftsraum. Als Grundlage dazu diente eine Online-Umfrage unter Führungskräften, IT-Entscheidern und Fachexperten aus verschiedensten Branchen, bei der erhoben wurde, wie weit und bereit Unternehmen gegenwärtig hinsichtlich der Transformation zum „Enterprise 2.0“ sind.
Neben der Präsentation der Studienergebnisse wurden an der Tagung verschiedene aktuelle Themen rund um Enterprise 2.0 von namhaften Experten präsentiert und im Rahmen von sogenannten Knowledge-Cafés mit den Teilnehmern erörtert und diskutiert.
Die Ergebnisszusammenfassung der Studie als Flyer und die Studie selber finden Sie auf dieser Seite bei "Downloads". Ebenso finden Sie die weiteren Materialen zu den Keynotes und den Workshops mittels den Reitern oberhalb dieses Textes.
Keynotes
Keynotes
Keynote I - Enterprise 2.0: Wie weit und bereit sind Unternehmen?
Ergebnisse der Reifegrad-Studie "Enterprise 2.0 Nutzung und Handlungsbedarf" im deutschsprachigen Raum
Prof. Dr. Andrea Back und Dominik Friedel (Universität St. Gallen)
Knapp 200 Führungskräfte und IT-Entscheider aus Deutschland, Österreich und der Schweiz nahmen an der Studie der Universität St. Gallen "Enterprise 2.0: Nutzung & Handlungsbedarf" teil und erlaubten damit interessante Einblicke in deren Organisationen. In der Keynote "Enterprise 2.0: Wie weit und bereit sind Unternehmen?" berichteten Prof. Dr. Andrea Back und Dominik Friedel der Universität St. Gallen, welche Ziele mit der Studie verfolgt wurden. Ferner gingen sie auf die Fragen ein, ob die Unternehmenswelt bereit für Enterprise 2.0 ist, wo erste Schritte gewagt werden, aber auch wo noch Handlungsbedarf besteht.
Keynote II - SharePoint als Unternehmensservice
Chancen und Herausforderungen einer unternehmensweiten Einführung von SharePoint. Grundlagen und Bericht aus der Praxis einer der weltweit grössten SharePoint-Einführungen.
Christoph Bernhardt (T-Systems International GmbH – Leiter Project Center Enterprise Content Management)
SharePoint ist ein sehr mächtiges und universelles Werkzeug. Es kann eine Vielzahl von Szenarien im unternehmensweiten Einsatz abdecken, unter anderem für Portale, Integration von Legacy Applikationen, Business Intelligence oder Kollaboration. Aus der Universalität erwachsen besondere Anforderungen, die man bei der unternehmensweiten Einführung von SharePoint beachten sollte. Der Vortrag gab einen Einblick in diese Anforderungen und spiegelt diese an Erfahrungen aus einem Projekt, das SharePoint bei einem der weltweit grössten Unternehmen einführt und zu einem der grössten SharePoint-Projekte überhaupt zählt.
Keynote III - Eindrücke und Ausblick aus der Sicht von Microsoft
Dorothée Appel (CIO Microsoft Deutschland und Schweiz)
Dorothee Appel ist als CIO von Microsoft Deutschland und der Schweiz für die Gestaltung des eigenen Intranet und der Kollaborationsinfrastruktur verantwortlich. Sie hat die Inhalte der Ergebnistagung aus der Sicht von Projektleitern und Anwendern im Unternehmen reflektiert und von ihren Erfahrungen berichtet.
Workshops
Workshops
Downloads
- Workshop 1 - SharePoint als Arbeits- und Kollaborationsplattform bei der SIX Group (PDF, 1.1 MB)
- Workshop 2 - Einführung Enterprise 2.0 - Chancen & Herausforderungen (PDF, 1.2 MB)
- Workshop 3 - Transformation zum "Enterprise 2.0" (PDF, 4.7 MB)
- Workshop 4 - Go-to-Enterprise 2.0 (PDF, 1.2 MB)
- Workshop 5 - Mobile Business Solutions: Was bedeutet mobiles Arbeiten in Unternehmen? (PDF, 3.6 MB)
- Workshop 6 - Cloud Readiness Services CRS (PDF, 2 MB)
Workshop 1 - SharePoint als Arbeits- und Kollaborationsplattform bei der SIX Group
Erfahrungsbericht zum Vorgehen im Einführungsprojekt und Lessons Learned
Frank Iller (SIX Group, Head of Strategic Business Development, Division Cards & Payments)
SIX Group betreibt die schweizerische Finanzplatzinfrastruktur und bietet weltweit umfassende Dienstleistungen in den Bereichen Wertschriftenhandel und -abwicklung sowie Finanzinformationen und Zahlungsverkehr an. Das Unternehmen befindet sich im Besitz seiner Nutzer (150 Banken verschiedenster Ausrichtung und Grösse) und erwirtschaftete 2010 mit über 3’700 Mitarbeitenden und Präsenz in 23 Ländern einen Betriebsertrag von 1,22 Milliarden Schweizer Franken.
SIX Group ist 2008 als dreifacher Merger von Schweizer Finanzplatzdienstleistern entstanden. Daraus resultierte das Bedürfnis gemeinsamer Arbeitsplattformen, die die Zusammenarbeit über Länder- und Organisationseinheitsgrenzen hinweg ermöglichen. Mit SharePoint als Plattform für ein gemeinsames Intranet wurde die technische Voraussetzung geschaffen, schnell und mit geringem Aufwand Kollaborationsmittel zur Verfügung zu stellen. SharePoint wird heute in der gesamten Gruppe geschätzt und viel genutzt. Der Erfahrungsbericht zeigt, wie SIX Group vorgegangen ist und welche Erkenntnisse gewonnen wurden.
Workshop 2 - Einführung Enterprise 2.0 - Chancen & Herausforderungen
Dr. Jenny Meyer (T-Systems Multimedia Solutions GmbH)
Hinter dem Begriff Enterprise 2.0 verbirgt sich die Nutzung von Plattformen, welche das Ziel haben die Zusammenarbeit zu verbessern und eine aktive Beteiligung der Mitarbeiter zu fördern. Die Nutzung solcher Plattformen steht dabei in enger Verbindung mit einer Unternehmenskultur, die eine offene Kommunikation und Beteiligung der Mitarbeiter zulässt und fordert. Unternehmen, die mit dem Gedanken spielen, Enterprise 2.0 einzuführen, stellen sich häufig folgende Fragen:
- Was ist State-of-the-Art im Bereich Enterprise 2.0 und Social Intranet?
- Was ist die optimale Vorgehensweise bei der Einführung von Enterprise 2.0?
- Welche Herausforderungen und Stolpersteine liegen auf dem Weg zur erfolgreichen
- Implementierung von Enterprise 2.0?
- Welcher Nutzen ergibt sich für die Arbeitsprozesse und das Unternehmen durch die Einführung von Enterprise 2.0?
Frau Dr. Jenny Meyer berät Unternehmen bei der Einführung von Enterprise 2.0 und Social Intranets. Sie stellte die Chancen und Herausforderungen einer Enterprise 2.0-Einführung vor.
Workshop 3 - Transformation zum „Enterprise 2.0“
Ein Ansatz zum organisatorischen Wandel sowie zur zukunftsträchtigen Verfolgung moderner Geschäftsmethoden mittels Reifegradmodell und Methodenset
Dominik Friedel (Universität St. Gallen)
Die Antworten der Online-Befragung zur an der Studie der Universität St. Gallen "Enterprise 2.0: Nutzung & Handlungsbedarf" haben massgeblich zur Entwicklung eines Enterprise 2.0-Reifegradmodells und eines Methodensets beigetragen. Hierzu blieben jedoch zahlreiche Fragen offen: Wie ist aus den Beantwortungen ein Reifegradmodell entstanden? Was lernen wir aus den Erkenntnissen der Studie? Und vor allem: Wie sollen Organisationen mit den Erkenntnissen fortfahren? In diesem Workshop beantwortete Herr Dominik Friedel diese und weitere Fragen rund um den organisatorischen Wandel zu einem modernen Unternehmen und gab Anregungen zur Optimierung der eigenen Enterprise 2.0-Reife.
Workshop 4 - Go-to-Enterprise 2.0
Mit dem G2E2-Framework Enterprise 2.0 zum Erfolg führen
Michael Ambs (T-Systems Schweiz AG)
Die Einführung von Enterprise 2.0 verändert im Wesentlichen die Unternehmenskultur und bietet gleichzeitig grosse Potentiale. Mit welchen Ansätzen kann man Enterprise 2.0 zum Erfolg führen? Es stellen sich zu Beginn eines Enterprise-2.0-Vorhabens einige Fragen, die auf den gezielten Einsatz einen wesentlichen Einfluss haben. T-Systems hat sich diesen Fragen gestellt und ein entsprechendes Go-to-Enterprise-2.0-Framework (G2E2) entwickelt. G2E2 orientiert sich am „Maturity Assessment“ der Universität St. Gallen (HSG), den „Best Practices“ Methoden von T-Systems und den Vorteilen der Web 2.0-Technologie.
Herr Michael Ambs von der T-Systems Schweiz AG beschäftigt sich intensiv mit Enterprise 2.0-Themen. Er stellte den praktischen Ansatz des G2E2 Frameworks im Workshop vor.
Workshop 5 - Mobile Business Solutions: Was bedeutet mobiles Arbeiten in Unternehmen?
Einblicke in die Ergebnisse einer Studie der Uni St. Gallen und von T-Systems-MMS zum Einsatz mobiler Lösungen in Unternehmen
Thomas Walter (Universität St. Gallen)
"Was bedeutet mobiles Arbeiten bei uns in der Unternehmung?" Dieser Leitfrage ist die Universität St. Gallen zusammen mit der T-Systems MMS im Rahmen einer Studie nachgegangen. Unter dem Themenschwerpunkt Mobile Business Solutions wurden Personen aus Unternehmen befragt, welche in Konzeption, Planung oder an der Einführung von mobilen Lösungen für Mitarbeiter beteiligt waren, sind oder diesen Schritt noch in Erwähnung ziehen. Insbesondere CIOs, IT Manager oder Projektmanager waren als Interviewpartner erwünscht. Im Workshop gab Projektleiter Thomas Walter zunächst Einblicke in die Studienergebnisse, konkrete Beispiele erfolgreicher Projekte sowie hemmende Faktoren.
Workshop 6 - Cloud Readiness Services (CRS)
Um Cloud Computing gut für Enterprise 2.0 zu nutzen, bedarf es weitsichtiger Planung und sicherer Transformation und Integration, um zu verhindern, dass der Weg in die Cloud im Nebel endet.
Dr. Bert Klöppel (T-Systems International GmbH)
Moderne Cloud-Dienstleistungen eröffnen Unternehmen grosse Potentiale. Bei den ersten Berührungen mit dem Thema stellen sich häufig Fragen der folgenden Art:
- Wie stellt sich unser Current Mode of Operation im Kontext Business – ICT – Services und Entwicklung dar?
- Wie entwickle ich eine zielführende Roadmap für den Future Mode of Operation mit Cloud Services?
- Wie entwickle ich eine zuverlässige Migration und Integration von Cloud Services in die Unternehmens-IT?
- Wie sehen Lösungen für die optimierte Nutzung von Cloud-Geschäftsmodellen aus?
Mit CRS können Kunden die Transformation ihrer Unternehmens-IT zu Cloud Computing sicher planen, zuverlässig umsetzen und zielgerichtet optimieren. Damit reduzieren sie nachhaltig ihre Kosten und steigern ihre Wettbewerbsfähigkeit.



