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Individuell und ergebnisoffen

25. Mai 2012

Der IT-Transfer in die Cloud funktioniert nicht auf Knopfdruck. Im Fokus muss vor allem der Kundennutzen stehen. Dietmar Wendt, Geschäftsführer T-Systems, im Interview.
Gut drei Milliarden Euro werden deutsche Unternehmen dieses Jahr bereits für Cloud Computing ausgeben. Der Hauptteil dieser Umsätze entfällt mit 1,4 Milliarden Euro auf Cloud-Dienstleistungen, so die Analysten der Experton Group. Dazu gehört vor allem Software-as-a-Service, um Applikationen in die Cloud zu überführen. Die Herausforderung dabei: Die meisten Systeme sind für die Cloud noch gar nicht vorbereitet, sie müssen „cloud ready“ gemacht werden. Dietmar Wendt, Geschäftsführer Sales T-Systems, erläutert diesen Prozess im Interview.
Herr Wendt, wissen Unternehmen nicht selbst am besten, ob sie „cloud ready“ sind, warum benötigen sie dazu Unterstützung?
Weil der Transfer der Unternehmens-IT in die Cloud nicht auf Knopfdruck funktioniert. Es ist stattdessen ein umfassender Prozess, auf den viele Systeme noch gar nicht vorbereitet sind. Altlasten erschweren den Umstieg und hemmen den Wandel – exakt an dem Punkt setzen wir an und bringen Beweglichkeit in diese wichtige Vorphase des Cloud Computings. Dabei ist unsere Beratung ergebnisoffen, das heißt: Wir orientieren uns immer am Kundennutzen – und dies kann auch bedeuten, sich noch nicht zu einem bestimmten Zeitpunkt für die Cloud zu entscheiden.
Was ist das Alleinstellungsmerkmal der Cloud Readiness-Beratung von T-Systems und welche Erfahrungswerte können Sie vorweisen?
Wir bringen Unternehmen in fünf Schritten in die Cloud. Zugeschnitten auf die Anforderungen von Großkonzernen: Dazu gehört die strukturierte Analyse von Geschäftsprozessen, eine entscheidungsfähige Vorlage für das Management, die Berücksichtigung rechtlicher und Compliance-Aspekte sowie schließlich die finale Transformation. Und bei Bedarf eine langfristige Betreuung. Dabei gliedern unsere Berater im Detail auf, was sich an Systemen durch Standards in der Cloud abbilden lässt und was in eine „On-Premise“-Lösung gehört. Und dies End-to-End.
… End-to-End heißt was?
Die Cloud ist zu vielschichtig, als dass die Betrachtung einzelner Bereiche ausreichen würde. Stattdessen gilt es, sich die gesamte Wertschöpfung der IT anzusehen. Erst das reibungslose Zusammenspiel von Netzen, Server- und Storage-Infrastruktur, Applikationen sowie Endgeräten reizt das volle Potenzial der Cloud aus. Gerade bei komplexen Lösungen und mobiler Anbindung. Was nützen hochperformante Server, wenn die Netze angeforderte Applikationen nicht schnell genug bereitstellen können? Was bringt eine noch so clevere Cloud-Software, wenn sie nicht skalierbar oder mandantenfähig ist? Davon haben unsere Kunden nichts.
Das ist entscheidend für die Technik – reicht das?
Nein, da es über die technischen Anforderungen hinaus geht. End-to-End bedeutet unserer Ansicht nach ein durchgängiges Qualitätsmanagement aller Cloud-Bereiche, individuell zugeschnittene Service Level, nahtlose Prozesse und qualifizierte Menschen, die diese Prozesse in Gang bringen. Zudem müssen Unternehmen Cloud Computing als einen grundlegenden Wandel der IT sehen, der neue Prozesse benötigt und auf den die Mitarbeiter vorbereitet werden müssen. Und diesem Anforderungsprofil entspricht T-Systems mit seinem ganzheitlichen Ansatz. Consol – Afrikas größter Glashersteller hat sich zum Beispiel die Frage gestellt, ob sich sein Geschäft überhaupt für die Cloud eignet. Anschließend hat das Unternehmen gemeinsam mit uns erarbeitet, wie man die IT auf eine dynamische Plattform migriert, ohne dass Systeme, Anwendungen oder Daten buchstäblich auf der Strecke bleiben.
Neue Formen der Zusammenarbeit steigern den Druck auf Unternehmen, Cloud-Lösungen einzusetzen. Worauf müssen diese jetzt achten, um nicht den Anschluss zu verlieren?
Mitarbeiter müssen heutzutage auch auf Dienstreisen vollen Zugriff auf Daten und Anwendungen haben und damit die Möglichkeit bekommen, von jedem Ort aus zu arbeiten. Die Cloud ist hierfür der ideale Wegbegleiter, ich nenne da nur Mobile Collaboration als Beispiel. Gerade solche Lösungen lassen sich kostengünstig und hoch skalierbar aus der Cloud nutzen. Und wenn wir für einen der weltweit größten Automobilkonzerne rund 200.000 Arbeitsplätze in eine dynamische Collaboration-Plattform transformieren, dann setzt das schon ein Zeichen.

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