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Raus aus dem Datenchaos

29. Juni 2012

Harmonisierung und Konsolidierung kann mehr bedeuten als blosser Datentransfer: Mit JiVS reduziert T-Systems in der Schweiz das Datenvolumen um bis zu 90 Prozent.
Viele CIOs navigieren sich in ihren Unternehmen durch ein Labyrinth aus Architekturen, Prozessen und Anwendungen. Dieser Wirrwarr ist historisch gewachsen, doch irgendwann ist die Infrastruktur so kompliziert, dass sie die Geschäftsprozesse eher behindert als unterstützt. Dann ist die Konsolidierung und Harmonisierung der Daten Pflicht – das heißt, die veralteten und unterschiedlichen Systeme werden in ein neues überführt. Dabei können der komplette Datenbestand oder nur Teilbereiche übernommen werden. Doch viele Unternehmen scheuen sich, Altsysteme wirklich stillzulegen und erhalten deren Infrastruktur auf antiquierten Datenspeichern am Leben. Der Grund sind Compliance-, Haftungs- oder strategische Gründe. Denn Unternehmen müssen viele Daten und die zugrundeliegenden Geschäftslogiken über einen bestimmten Zeitraum revisionssicher aufbewahren. Doch das bindet Kapital – und anders gelöst werden.
IT-Betriebskosten verringern sich
Denn die in Kreuzlingen beheimatete Data Migration Consulting, eine 100-prozentige Tochtergesellschaft von T-Systems in der Schweiz, bietet mit der Plattform JiVS eine Möglichkeit, die Altsysteme stillzulegen und dennoch über homogene Quelldaten verfügen zu können. Bei dieser Methode werden die Daten nicht nur transferiert, sondern auch gleichzeitig bereinigt. JiVS unterscheidet in solche Daten, die im neuen System gebraucht werden und in jene, die archiviert werden können. Dadurch wird das Datenvolumen um bis zu 90 Prozent reduziert, die Migrationskosten können um bis zu 50 Prozent sinken. Dennoch werden alle Daten revisionssicher aufbewahrt und können jederzeit in ihrer ursprünglichen Form reproduziert werden.
„Wir unterstützen unsere Kunden weltweit mit Kompetenz und Produkten, damit sie ihre Unternehmensdaten auch in Veränderungsprozessen sicher verwalten und im Zugriff haben. Der Fokus liegt dabei auf Migrationen und Historisierung“ so Thomas Failer, Leiter Systemintegration T-Systems Schweiz AG.
Die Plattform JiVS basiert auf Java und managt alle Unternehmensdaten systemunabhängig und zentral. Die Daten und Geschäftslogiken können dauerhaft von den Quell- und Zielsystemen losgelöst werden. JiVS History hat die nötigen Tools für die Archivierung der Firmendaten in einer Datenbank. Neben der Compliance-Sicherheit schafft JiVS History mittels Verschlüsselung und Berechtigungskonzepten auch einen Zugriffsschutz. Weil die Altsysteme problemlos stillgelegt werden können, verringern sich die IT-Betriebskosten um bis zu 80 Prozent.

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