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Bring your own Device

27. Juli 2012

Mobile Endgeräte steigern die Mitarbeitermotivation und somit die Produktivität, weiß techconsult Analyst Peter Burghardt.
Es ist ein unumkehrbarer Prozess: die sogenannte Consumerization der IT. Mitarbeiter wollen ihre eigenen Smartphones und Tablets flexibel und mobil nutzen. Das setzt voraus, dass sie in die Unternehmens-IT integriert sind. Die Marktforscher von techconsult untersuchen derzeit, warum „Bring your own Device“ (BYOD) so wichtig ist und Unternehmen diesen Trend aufnehmen sollten. „Mitarbeitermotivation und Produktivität sind voneinander abhängige Variablen. Und die IT hat sich gerade in der jüngeren Generation zum Statussymbol entwickelt“, sagt Peter Burghardt, Geschäftsführer von techconsult.
Intel hat BYOD erfolgreich umgesetzt
Der amerikanische IT-Konzern Intel hat bereits einschlägige Erfahrungen mit diesem Thema gemacht. Viele tausend Mitarbeiter können dort auch mit privaten Geräten auf die IT-Ressourcen des Unternehmens zugreifen. Voraussetzung dafür war eine enge Abstimmung der IT sowohl mit der Personal, als auch mit der Rechtsabteilung. Gemeinsam wurde eine Policy entwickelt, die den Sicherheitsbedürfnissen des Unternehmens entspricht. Ferner erfolgte ein intensiver Dialog mit den Mitarbeitern, um die konkreten Wünsche und Bedürfnisse hinsichtlich der Ausstattung und des Arbeitsstils zu erfahren. Schließlich implementierte Intel neue Technologien – etwa neue Authentifizierungsmethoden – und setzte intensive Trainingsmaßnahmen auf. „Erst durch diese Methoden erzielte das Unternehmen ein absolut zufriedenstellendes Ergebnis, das uns hinsichtlich Produktivität und Job-Zufriedenheit der Mitarbeiter deutlich nach vorne gebracht hat“, resümiert Rob Evered, Information Security Specialist der Intel IT.
Gartner: Unternehmen können BYOD meistern
Nach einer aktuellen Gartner-Studie ist das Thema BYOD aber auch technisch durch ein klar fokussiertes IT-Management in den Griff zu bekommen. Gartner rät Unternehmen dazu, sich vor allem auf Mobile Data Protection (MDP), Network Access Control (NAC) und Mobile Device Management (MDM) zu konzentrieren. Diese Technologien würden die Basis für eine standardisierte mobile Enterprise-Plattform bilden. Darüber hinaus stellen auch die Analysten von techconsult klar: „Angesichts des Fachkräftemangels wäre es fatal, BYOD zu ignorieren. Künftige Generationen verlangen danach. Die IT muss sich daran gewöhnen, diese Mitarbeiter als ihre Kunden zu identifizieren und entsprechende Prozesse aufzusetzen“, so Peter Burghardt. Deshalb wichtig für Unternehmen: Erfolgreiche IT-Mobilisierung per Smartphones und Tablets heißt, die Ansprüche und Wünsche der Anwender und die Ansprüche der IT-Security bestmöglich in Einklang zu bringen. „Im Ergebnis steigert sich dann die Produktivität und letztlich auch der Erfolg des Unternehmens“, so Burghardt abschliessend.

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