M Mainframe Ein Großrechner (engl.: Mainframe, Host) ist ein sehr komplexes und umfangreiches Computersystem, das sich vor allem durch seine Zuverlässigkeit und hohe Ein-Ausgabe-Leistung auszeichnet. Er kann im Online-Betrieb (Time Sharing) eine große Anzahl von Benutzern bedienen, im Batch-Betrieb aber auch komplizierte und aufwändige Aufgaben durchführen.Managed Desktop Services Managed Desktop Services (MDS) ist eine Dienstleistung zur Verwaltung und Steuerung der dezentralen IT-Infrastruktur am Arbeitsplatz. Dazu gehören die Arbeitsplatzrechner wie Personal Computer (PC), Notebooks oder Thin-Clients. Daneben aber auch Geräte wie Personal Digital Assistant (PDA), Drucker, Peripheriegeräte (wie Scanner, USB-Sticks) etc. Die Dienstleistung bezieht sich auf die Verwaltung der Geräte inclusive der installierten Software, die Konfiguration der Anwendereinstellungen und Berechtigungen etc. Dazu gehört in der Regel auch die Anwenderunterstützung durch Bereitstellung entsprechender Hotlines oder die online-Hilfe und Wartung über einen Fernzugriff auf die Geräte.
Managed Security Services Eine Outsourcing-Dienstleistung von IT-Sicherheitsaufgaben. Im Rahmen von MSS übernimmt der Dienstleister die Überwachung und gegebenenfalls auch die Konfiguration und Anpassung von Sicherheitssystemen seiner Kunden.
MDA (= Mobile Digital Assistant) Ein MDA (M obile D igital A ssistant) oder PDA (Personal Digital Assistant) ist ein kleiner tragbarer Computer, der hauptsächlich für die persönliche Kalender-, Adress- und Aufgabenverwaltung benutzt wird. Viele MDA bieten auch die Möglichkeiten eines Mobiltelefons.MES (= Manufacturing Execution System) Als Manufacturing Execution System (MES) wird ein prozessnah operierendes Fertigungsmanagementsystem bezeichnet.MESA (= Manufacturing Enterprise Solutions Association) Die MESA (Manufacturing Enterprise Solutions Association) hat das Ziel, Wissen rund um unternehmensweite Prozesse zu vermitteln. Aus diesem Grund werden Industriestandards, Ansätze, Informationslösungen etc. definiert, um gute Prozesse im Produktionsumfeld zu etablieren. Die MESA vermarktet ihre Aktivitäten auf Messen, Symposien, Veröffentlichungen etc.MIPS Abkürzung für "Million Instructions Per Second" (Millionen Anweisungen pro Sekunde). Leistungsbemessung für Prozessoren. Sie hängt u.a. von der internen Taktfrequenz und von der Größe der Prozessorstrukturen (gemessen in Mikron) ab.mIDentity Ein USB-Stick, der den mobilen Zugriff auf Unternehmensdaten erlaubt. Monitoring Der Begriff Monitoring wird im angloamerikanischen Sprachgebrauch im Zusammenhang mit dem strategischen Management gebraucht und bezeichnet dort das Beobachten bekannter Phänomene/Projekte. Das Monitoring bezieht sich meist auf als steuerungsrelevant definierte Kennzahlen.
MP3 MP3 (Abkürzung für MPEG-1 Audio Layer 3) ist ein sehr populäres Dateiformat zur verlustbehafteten Kompression von Audiodaten. MP3 bedient sich dabei der Psychoakustik mit dem Ziel, nur für den Menschen bewusst hörbare Audiosignale zu speichern.MPLS Multi Protocol Label Switching - die technische Basis von MPLS ist ein labelbasierter Weiterleitungsmechanismus. Dem Verfahren nach werden die IP-Pakete entsprechend ihrer Priorität mit Etiketten, so genannten Labels, versehen und über einen Label Switched Path (LSP) übertragen. MPLS weist den Datenpaketen beispielsweise Verbindungen mit der erforderlichen Bandbreite zu und räumt ihnen Vorrang vor weniger wichtigen Daten ein. P PAL-Format (= Phase Alternation Line) Das Phase Alternating Line-Verfahren, kurz PAL, ist ein Verfahren zur Farbübertragung beim analogen Fernsehen. Es wurde mit dem Ziel entwickelt, das Problem der unästhetischen, störenden Farbton-Fehler im NTSC-Verfahren zu lösen.PDA (= Personal Digital Assistant) Ein MDA (Mobile Digital Assistant) oder PDA (Personal Digital Assistant) ist ein kleiner tragbarer Computer, der hauptsächlich für die persönliche Kalender-, Adress- und Aufgabenverwaltung benutzt wird. Viele MDA bieten auch die Möglichkeiten eines Mobiltelefons.Peering Ist der Datenaustausch von zwei Providern an einem gemeinsamen Netzübergang. Im Internet die durch das Vernetzen der IP-Backbones (Internet Protocol) der einzelnen Internet Service Provider erweiterte IP-Konnektivität mit dem Ziel, die Kommunikation zwischen allen Internet-Nutzern zu ermöglichen. Die rechtliche Voraussetzung dafür bilden Peering-Abkommen zwischen den kooperierenden ISPs.PKI Unter P ublic K ey I nfrastructure versteht man eine Umgebung, in der Services zur Verschlüsselung und digitalen Signatur auf Basis von Public-Key-Verfahren bereitgestellt werden. Bei dieser Sicherheitsstruktur wird der öffentliche Schlüssel eines Zertifikatnehmers mit den entsprechenden Identifikationsmerkmalen durch eine digitale Signatur von einer Zertifizierungsinstanz autorisiert.plug and play zu deutsch sinngemäß "anschließen und loslegen". Allgemein die Befähigung informations- und kommunikationstechnischer Einrichtungen nach ihrem Anschließen oder Einstecken, im Netz automatisch erkannt zu werden, sich automatisch zu installieren und zu konfigurieren, sodass man diese Einrichtungen problemlos ohne spezielles Fachwissen sofort benutzen kann.
Podcast Kunstwort, das sich aus "iPod" (MP3-Player von Apple) und "Broadcasting" (engl. für Rundfunk) ableitet. Es bezeichnet einen Audio-Beitrag, der über das Internet als Download zu beziehen ist und auf einem Computer, MP3-Player oder Handy abgehört werden kann. Eine klare Abgrenzung zu Video-Beiträgen gibt es nicht, doch bezeichnet man diese in der Regel als Webcast.
Point of Sale kurz PoS wird im herkömmlichen Sprachgebrauch und im Marketing als Bezeichnung für den Verkaufsort verwendet. Zugleich ist es enger gefasst auch eine Bezeichnung für die Kasse am Verkaufsort bzw. die technischen Einrichtungen zum Verkauf (PoS-Terminal, Scannerkasse). Im speziellen Gebiet der Warenwirtschaft wird der Begriff Electronic Point of Sale (EPoS) verwendet, der für einen anwendungsorientierten kommunikationstechnischen Mehrwertdienst für das bargeldlose Bezahlen von Waren z.B. per EC- oder Kreditkarte steht.
Product Lifecycle Management kurz PLM. Das Management des Produktlebenszyklus bezeichnet ein IT-System, das alle Daten, die bem Entstehen, Lagern und Vertreiben eines Produkts anfallen, speichert und verwaltet. Im Idealfall greifen alle Bereiche bzw. Systeme, die mit einem Produkt in Berührung kommen, auf eine gemeinsame Datenbasis zu - von der Planung, Konstruktion, Berechnung und Fertigung bis zum Controlling, Vertrieb und Service. Ein PLM-System ist aufgrund der Komplexität nicht als käufliches Produkt, sondern als eine Strategie zu verstehen, die nach geeigneten technischen und organisatorischen Maßnahmen verlangt.
Provider Oberbegriff für Lieferant oder Anbieter von Waren oder Dienstleistungen (von englisch: to provide - liefern, bereitstellen, besorgen). In der ICT Bezeichnung für Anbieter oder Vermittler von Dienstleistungen aus Informations- und Kommunikationstechnik. Zusätze geben oft Hinweise auf das betreffende Marktsegment und die betreffende Stufe der Wertschöpfungskette. Beispiele: Service Provider, Network Service Provider (NSP), Internet Service Provider (ISP), Internet Access Provider (IAP), Application Service Provider (ASP), Internet Content Provider (ICP).
Public Private Partnership Als Public Private Partnership (Abkürzung PPP), auch Öffentlich-Private Partnerschaft (ÖPP), wird die Mobilisierung privaten Kapitals und Fachwissens zur Erfüllung staatlicher Aufgaben bezeichnet. Im weiteren Sinn steht der Begriff auch für andere Arten des kooperativen Zusammenwirkens von Hoheitsträgern mit privaten Wirtschaftssubjekten. PPP geht in vielen Fällen mit einer Teil-Privatisierung von öffentlichen Aufgaben einher.R R/3 Ein ERP-Software-System, das eine komplette betriebswirtschaftliche Steuerung von Firmen erlaubt - eines der Hauptprodukte der SAP AG. Nachfolger von R/3 bzw. die aktuelle Bezeichnung für die Software ist mySAP ERP.RBL (= Rechnergestütztes Betriebsleitsystem) Ein im ÖPNV benutztes Rechnerverbund-System. Real ICT ICT bezeichnet das Zusammenwachsen von IT- und Telekommunikationstechnologien. T-Systems geht mit Real ICT noch einen Schritt weiter und bietet die Unterstützung kompletter Geschäftsprozesse durch einen einzigen, übergreifenden End-to-End Service Level.Retail englisch für Einzelhandel. Im Telekommunikationsgeschäft der so genannte Endkundenmarkt, ein Marktsegment, dessen Produkte/Dienste sich an die Endkunden bzw. die Endverbraucher, von Privatkunden über Klein- und Mittelbetriebe bis zu Großkunden (Key Accounts), wenden. Im Unterschied zum Retail bedient das Marktsegment Wholesale (Großhandelsverkauf/-geschäft, Business-to-Business-Verkauf/-Geschäft) die Mitbewerber wie alternative Festnetzbetreiber (Alternative Netzbetreiber, ANB), Internet Service Provider (ISP) und Mobilfunkunternehmen, d.h. die so genannten Wiederverkäufer, mit den so genannten Vorleistungsprodukten.
RFID R adio F requency I dentification (Identifizierung per Funk) ist die Technologie zur berührungs- bzw. drahtlosen Erkennung von Informationen mit Hilfe von Funkwellen. Ein RFID-System setzt sich zusammen aus einem Transponder und einem Erfassungs-/Lesegerät. Ein Transponder ist ein Gerät, welches eingehende Signale aufnimmt und automatisch darauf antwortet. In Verbindung mit RFID werden diese Transponder TAGs genannt, von denen aktive und passive Varianten existieren. Das TAG wird an einem Objekt angebracht, wodurch die darauf gespeicherten Informationen kontaktlos ausgelesen werden können. Somit ist das Objekt eindeutig identifizierbar. RIS Radiologieinformationssystem - bezeichnet Computer-Systeme zur Dokumentation und Verwaltung medizinischer und administrativer Daten in der Radiologie.Road Charging Berechnung von Gebühren für die Nutzung von Straßen.Roaming Roaming (engl. Wandern) bezeichnet die Nutzung eines Kommunikationsendgerätes oder auch nur die Nutzung der Teilnehmeridentität in einem anderen Netzwerk (visited network) als dem Heimatnetzwerk (home network). Hierzu ist erforderlich, dass die Betreiber der beiden Netzwerke ein Roamingabkommen getroffen haben, sowie die erforderlichen Signalisierungs- und Datenverbindungen zwischen ihren Netzen geschaltet haben. Roaming kommt etwa zum Tragen bei der länderübergreifenden Nutzung von Mobiltelefonen.Router Router sind Koppelelemente, die zwei oder mehr Subnetze miteinander verbinden. Darüber hinaus können Router die Grenzen eines Netzwerkes erweitern und den Datenverkehr kontrollieren, indem sie fehlerbehaftete Datenpakete nicht weiterleiten.
RSS R eally S imple S yndication bezeichnet sowohl ein Verfahren als auch ein Dateiformat, die beide im Internet benutzt werden, um Informationen auf besonders effektive Weise zu verbreiten. Dabei dient RSS vor allem der Verbreitung bzw. dem Austausch von Nachrichten. Der "wirklich einfachen Verbreitung" von Nachrichten liegt folgendes Konzept zugrunde: Eine RSS-Datei ist eine maschinenlesbare Kurzbeschreibung eines Dokuments, etwa eines aktuellen Zeitungsartikels. Sie enthält in der Regel die Überschrift dieses Artikels sowie eine knappe Zusammenfassung. Außerdem enthält sie einen Link zur Internetadresse der jeweiligen Seite, über den das beschriebene Dokument aufgerufen werden kann. Eingesetzt wird RSS vor allem dort, wo der Inhalt von Webseiten häufig aktualisiert wird. RSS-Feed RSS-Feeds lassen sich auch abonnieren. Neue RSS-Dateien werden dann automatisch an die Abonnenten geschickt. Einige neuere Webbrowser sind in der Lage, abonnierte RSS-Feeds anzuzeigen. Webseiten, die RSS-Feeds anbieten, kennzeichnen dies durch orangefarbene Symbole; es handelt sich in der Regel um kleine Schaltflächen, die mit "XML" oder "RSS" beschriftet sind, gelegentlich auch mit "RDF" oder "Channel".