S
- S-DSL (= Symmetrical Digital Subscriber Line)Symmetrical Digital Subscriber Line (SDSL) bezeichnet die hochbitratige leitungsgebundene Datenübertragung im Teilnehmeranschlussbereich von Telefon-Netzbetreibern. SDSL unterstützt nur Betriebsarten, die in beide Richtungen mit derselben Datenrate arbeiten.
- Safety Integrity Level (SIL)Die Sicherheitsanforderungsstufe ist ein Begriff aus dem Gebiet der Funktionalen Sicherheit und wird in der internationalen Normung gemäß IEC 61508/IEC61511 auch als Sicherheits-Integritätslevel (SIL) bezeichnet. Er dient der Beurteilung elektrischer, elektronischer und programmierbar-elektronischer Systeme in Bezug auf die Zuverlässigkeit von Sicherheitsfunktionen.
- SAPDie SAP AG ist einer der größten Hersteller für Unternehmenssoftware.
- SAS (= Statement on Auditing Standards)Statement of Auditing Standards ist ein Standard des American Institute of Certified Public Accountants (AICPA). Der Standard unterstützt Wirtschaftsprüfer mit Vorgaben für die Überprüfungen in Unternehmen.
- Seamless CommunicationSeamless Communication steht für "nahtlose" Kommmunikation. Dies bezieht sich zum einen auf die zunehmende Integration der Festnetz- und Mobilfunk-Technologie (was häufig auch mit Fixed mobile Convergence (FMC) bezeichnet wird), zum anderen auch auf die Integration von IT-basierter und analoger Kommunikationstechnologie. Seamless Communication bedeutet somit die Möglichkeit, einfach und komfortabel übergreifend über verschiedene Technologien kommunizieren zu können.
- Service Level Agreementkurz: SLA. Dieses fomal vereinbarte Dokument, das in der Regel Vertragsbestandteil einer ICT-Dienstleistung ist, legt quantitative (oder qualitative) Messgrößen fest, die regelmäßig zur Überprüfung eines Service ermittelt werden. Das SLA enthält dabei alle notwendigen Regelungen und Verantwortlichkeiten. Typische SLAs beschreiben z.B. Betriebszeiten oder Verfügbarkeiten.
- SOA (= Service Oriented Architecture Services)Die Serviceorientierte Architektur (SOA) (englisch: Service Oriented Architecture) strebt eine an den gewünschten Geschäftsprozessen ausgerichtete Infrastruktur an, die schnell auf veränderte Anforderungen im Geschäftsumfeld reagieren kann. Dazu gehört die Bereitstellung fachlicher Dienste und Funktionalitäten in Form von Services, die über standardisierte Schnittstellen in Anspruch genommen werden können.
- SOXDer Sarbanes Oxley Act of 2002 (SOX, SarbOx) ist ein US-Gesetz zur verbindlichen Regelung der Unternehmensberichterstattung infolge von Bilanzskandalen großer US-Konzerne.
- Supply Chainzu deutsch: Lieferkette, auch logistische Kette oder Wertschöpfungskette in einem unternehmensübergreifenden Versorgungs- oder Wertschöpfungprozess. Die Wertschöpfungkette beginnt mit der Erzeugung der Rohstoffe, geht weiter über verschiedene Produktions- und Transportstufen über die Handelsstufen bis zum Endverbraucher. In dieser Kette sind viele verschiedene Unternehmen mit unterschiedlichen IT-Systemen beteiligt. Wenn in der Supply Chain Unternehmen stufenübergreifend vernetzt sind, wird das als Wertschöpfungsnetz bezeichnet. Der Großteil des Informationsaustausches eines Wertschöpfungsnetzes erfolgt dabei über sogenannte Enterprise Resource Planning Systeme (ERP) der Unternehmen.
T
- TC/TK (=Telecommunications/Telekommunikation)Im engeren Sinne wird heute Telekommunikation als Datenaustausch unter Verwendung von Elektrotechnik und Elektronik verstanden - speziell Telefonie.
- TCP / IP (= Transmission Control Protocol over Internet Protocol)Das TCP/IP-Referenzmodell beschreibt den Aufbau und das Zusammenwirken der Netzwerkprotokolle aus der Internet-Protokoll-Familie und gliedert sie in vier aufeinander aufbauende Schichten.
- TelematikKompositum aus Telekommunikation und Informatik. Forschungsbereich, der sich mit der wechselseitigen Beeinflussung und Verflechtung verschiedener nachrichtentechnischer Disziplinen befasst, insbesondere mit den auf den gleichen Basistechnologien (Digitaltechnik, Halbleitertechnologie, Mikro- und Optoelektronik) beruhenden Gebieten der elektronischen Informationsverarbeitung und der Telekommunikation. Als spezielles Gebiet der Telematik entwickelten sich in den letzten Jahren die Verkehrstelematik und die darauf aufbauenden Dienste, die für mehr Sicherheit, Effizienz, Umweltverträglichkeit und Wirtschaftlichkeit im Verkehr sorgen. Hierbei spielen die satellitengestützte Ortungs- und Navigationssysteme (z.B. GPS, GLONASS, Galileo) zur Standortbestimmung und Routenaufzeichnung eine immer größere Rolle.
- TETRA (= Terrestrial Trunked Radio)TETRA (terrestrial trunked radio, ursprünglich trans european trunked radio) ist ein Standard für digitalen Bündelfunk. Er eignet sich wegen seiner besonderen Leistungsmerkmale besonders für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben.
- Time-to-MarketDer Begriff beschreibt die Dauer von der Produktentwicklung bis zur Platzierung des Produkts am Markt. In diesem Zeitraum entstehen für das Produkt Kosten, es erwirtschaftet aber keinen Umsatz. Da ein geringerer Time-to-Market Wert einen Wettbewerbsvorteil bedeutet, ist dies eine wichtige Kenngröße in vielen Unternehmen.
- Total Cost of Ownershipkurz: TCO steht für die "Gesamtkosten des Eigentums". Es ist ein von der Unternehmensberatung Gartner entwickeltes Kalkulationssverfahren, das Verbrauchern und Unternehmen dabei helfen soll, alle anfallenden Kosten von Investitionsgütern zu ermitteln. Das Abrechnungsmodell enthält nicht nur die üblichen Anschaffungskosten der Infrastruktur, sondern berücksichtigt auch alle mit der Nutzung verundenen Kosten (Energiekosten, Reparatur, Wartung) der betreffenden Komponenten. Es wird insbesondere in der IT Branche angewand um die Gesamtkosten von Software und Hardwareinvestitionen zu ermitteln.
- Traceability (=Bauteil-Rückverfolgbarkeit) Die Rückverfolgbarkeit (englisch: Traceability) bedeutet, dass zu einem Produkt jederzeit festgestellt werden kann, wann und wo und durch wen die Ware gewonnen, hergestellt, verarbeitet, gelagert, transportiert, verbraucht oder entsorgt wurde.
U
- UMTSUniversal Mobile Telecommunications System ist ein Mobilfunkstandard der dritten Generation (3G). Der Standard löst die bisherige Mobilkommunikation über GSM, wie sie in den D- und E-Netzen angewandt wird, mit einem erweiterten Leistungsspektrum ab. UMTS unterstützt leistungsfähige Multimediadienste. Dazu gehören neben den Sprach- und Audiodiensten die schnelle Daten-, Grafiken- und Textübertragung sowie die Übertragung von Bewegtbildern und Video. Den Anforderungen entsprechend sind UMTS-Handys mit einer Videokamera und einem Farbdisplay ausgestattet.
- Unbundlingzu deutsch: Entbündelung. Im liberalisierten Telekommunikationsmarkt die regulatorisch vorgesehene Pflicht marktbeherrschender Netzbetreiber (überwiegend die früheren Monopolisten), jene Leitungssegmente des Zugangsnetzes, die von der lokalen Vermittlungsstelle zum Teilnehmer führen, anderen Betreibern gegen Entgelt zur Verfügung zu stellen.
- Unified MessagingEin Verfahren zum Vereinheitlichen von Nachrichten, das alle Arten von eingehenden und gesendeten Nachrichten wie E-Mail, Voice-Mail, Fax, SMS oder MMS in einer vereinheitlichten Form zur Verfügung stellt. In der Regel dient dazu eine einheitliche graphische Oberfläche. Dienste und Systeme, die diese Leistung erbringen, bezeichnet man kurz als UMS ( Unified Messaging Services bzw. Unified Messaging Systems ).
- USB (= Universal Serial Bus)Der Universal Serial Bus (USB) ist ein serielles Bussystem zur Verbindung eines Computers mit externen Geräten. Mit USB ausgestattete Geräte oder Speichermedien (z. B. USB-Sticks) können im laufenden Betrieb miteinander verbunden werden (Hot-Plugging), angeschlossene Geräte und deren Eigenschaften werden dabei automatisch erkannt.
V
- VALIDAT VALIDAT garantiert die Qualität beim Datenaustausch über Schnittstellen zwischen unterschiedlichen CAD-Plattformen. Dies ist beipielsweise erforderlich, wenn weltweit verteilte Entwicklerteams zusammen an einem Projekt arbeiten.
- Video on demandKurz VOD ist ein multimedialer Dienst, der es Teilnehmern ermöglicht, zu einem beliebigen Zeitpunkt aus einer angebotenen Menge von Videos (wie Spielfilmen, Lehrmodulen oder Musik-Clips) ein Video auszuwählen und abzuspielen. Die Inhalte sind in vernetzten Video-Servern komprimiert gespeichert und werden meist über ein breitbandiges Netz (Internet) übermittelt und auf dem Fernseher oder einem anderen geeigneten Gerät abgespielt. Im TV Markt wird VOD oft als kostenpflichtiger "pay per view"- (Bezahlung pro Abruf) oder Abonnement- (Bezahlung auf zeitraumbezogener Vertragsbasis) Service angeboten.
- Voice over IPVoice over IP (kurz: VoIP), ist die Zusammenführung von Sprache und Daten auf einer gemeinsamen Infrastruktur (TCP/IP-Protokoll). Man versteht darunter das Telefonieren über Computernetzwerke, und zwar Datennetze, die mit dem weit verbreiteten Internet-Protokoll (IP) arbeiten. Die VoIP-Technologie nutzt die bisher vorhandenen Leitungs-Ressourcen deutlich effizienter aus. Hierdurch sinken die Gesprächskosten. Zudem können IT-Anwendungen und Telefonie dank gemeinsamer Netz-Infrastruktur besser zusammenarbeiten.
- Voice over Wireless LANAuch als Voice over Wi-Fi bezeichnet. Konvergenzkonzepte, die eine auf dem Internet Protocol (IP) basierte mobile Sprachübertragung (Voice over IP) über WLAN Infrastrukturen ermöglichen. Dadurch kann eine Kommunikation unabhängig von Kabel- oder herkömmlichen Mobilfunknetzen stattfinden.
- VPNEin Virtual Private Network, deutsch: Virtuelles Privates Netz, ist ein Kommunikationsnetz, das zum Transport privater Daten ein öffentliches Netz nutzt. Die Verbindung über das öffentliche Netz läuft dabei durch so genannte Tunnel und wird üblicherweise verschlüsselt. Allerdings bedeutet der Begriff „Private“ nicht zwangsläufig, dass es sich um eine verschlüsselte Übertragung handelt. Die heute gebräuchliche Interpretation für VPNs sind die IP-VPNs, bei denen die Teilnehmer über IP-Tunnel verbunden sind.
W
- WANWide Area Networke (Weitverkehrsnetze) sind für die Sprach- oder Datenübertragung über weite Strecken hinweg konzipiert. Die Konzeption solcher Netze wird im Wesentlichen durch das Dienstangebot geprägt. So eignet sich das klassische analoge Fernsprechnetz ebenso wie ISDN für die Telefonie. Dagegen wurden die öffentlichen Datenpaketnetze für Datenübertragungsdienste konzipiert.
- WAP (= Wireless Application Protocol)Das Wireless Application Protocol (WAP) bezeichnet eine Sammlung von Technologien und Protokollen, deren Zielsetzung es ist, Internetinhalte für die langsamere Übertragungsrate und die längeren Antwortzeiten im Mobilfunk sowie für die kleinen Displays der Mobiltelefone verfügbar zu machen.
- WebcastWebcast bezeichnet die Sendung von audiovisuellen Inhalten über das Internet. Webcasts haben dabei in der Regel informierende oder wissenschaftliche Inhalte.
- White PapersAls White Papers (englisch für Weißbuch) werden Überblicke über Leistungen, Standards und Technik zu IT-Themen bezeichnet. Hierzu zählen auch Anwenderbeschreibungen, Fallstudien und Marktforschungsergebnisse.
- WIMAXWorldwide Interoperability for Microwave Access, Synomym für den Standard IEEE 802.16. Oberbegriff für drahtlose Zugangssysteme (bzw. deren Luftschnittstellen) zu Breitbandnetzen. Die WiMAX-Technologie ist aufgrund ihrer Reichweite und ihrer hohen Bitraten in der Lage, Unternehmen und Privathaushalten einen drahtlosen stationären Breitbandzugang zum Internet und zu anderen Breitbandnetzen zu verschaffen. Eine mobile Variante ist besonders für Unternehmen von Interesse: Sie können sogenannte "nomadische Notebook-Nutzer" bedienen, die sich von verschiedenen Aufenthaltsorten innerhalb oder außerhalb des Unternehmens in das Internet oder Intranet einloggen müssen.
- WLAN (= Wireless Local Area Network)Wireless Local Area Network (Wireless LAN, WLAN, kabelloses lokales Netzwerk) bezeichnet ein „drahtloses“, lokales Funknetz, wobei meistens ein Standard der IEEE 802.11-Familie gemeint ist. In einigen Ländern (USA, Spanien, Frankreich, Südafrika u. a.) wird Wi-Fi als Synonym für WLAN benutzt.