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T-Systems steigert Profitabilität deutlich
Frankfurt am Main, 5. August 2010
- Umsatz im zweiten Quartal 2010 gestiegen
- Neue Grossaufträge und internationales Wachstum
- Bereinigtes Ergebnis signifikant verbessert Cloud
Das Geschäft von T-Systems war im ersten Halbjahr 2010 insgesamt erfreulich und auch im zweiten Quartal von anhaltendem Umsatzwachstum und einer deutlichen Ergebnisverbesserung geprägt.
Der Gesamtumsatz erhöhte sich im zweiten Quartal um knapp 3 Prozent auf 2,2 Milliarden Euro. Deutlich überproportional stiegen der externe Umsatz mit 7,2 Prozent und der internationale Umsatz mit 7,9 Prozent.
Trotz der noch nicht völlig erholten Weltwirtschaft lag der Auftragseingang zum ersten Halbjahr um 2,9 Prozent über dem Vorjahreswert. Zu den neuen Grossaufträgen zählten u. a. die Abschlüsse mit der Deka-Bank, TUI-Travel, dem Land Hessen oder der Deutschen Post DHL.
Die deutliche Verbesserung der Profitabilität spiegelt sich im signifikanten Anstieg des bereinigten EBIT wider. Mit 123 Millionen Euro lag der Wert des ersten Halbjahres um 34 Prozent über dem Vorjahreszeitraum. Auch im zweiten Quartal fiel die Wachstumsrate mit 31 Prozent sehr hoch aus. Das beweist einmal mehr, dass das Effizienzprogramm Save for Service greift. Die bereinigte EBIT-Marge betrug 3,4 Prozent, nach 2,7 Prozent im Vorjahresquartal.
Beim vernetzten Arbeiten mit führenden ICT-Lösungen ist T-Systems ebenfalls vorangekommen. Viele Kunden greifen bereits verstärkt auf Cloud-Services zurück. Zwei Drittel aller SAP-Leistungen beziehen T-Systems Kunden heute schon aus der Wolke. Sie erhalten damit Leistung bedarfsgerecht und zahlen gleichzeitig nach Verbrauch. Auch im Bereich Systemintegration werden attraktive Lösungen angeboten, z. B. nutzt bereits heute jeder fünfte der weltweit grössten Verkehrsflughäfen mit jährlich 25 Millionen Passagieren Airport-Lösungen und -Services von T-Systems.
Operatives Segment Systemgeschäft*:
2. Quartal 2010 in Mio. EUR | 2. Quartal 2009 in Mio. EUR | Verän- derung in % | 1. Halbjahr 2010 in Mio. EUR | 1. Halbjahr 2009 in Mio. EUR | Verän- derung in % | GJ 2009 in Mio. EUR | |
Gesamtumsatz | 2.242 | 2.179 | 2,9 | 4.373 | 4.285 | 2,1 | 8.798 |
davon: Computing Services | 777 | 707 | 9,8 | 1.527 | 1.395 | 9,5 | 2.925 |
davon: Desktop Services | 361 | 346 | 4,3 | 705 | 672 | 4,9 | 1.404 |
davon: Systems Integration | 437 | 428 | 2,2 | 863 | 860 | 0,3 | 1.741 |
davon: Telecommunications | 748 | 783 | (4,4) | 1.493 | 1.563 | (4,5) | 3.225 |
davon: Sonstigesa | (80) | (85) | 4,9 | (214) | (205) | (4,4) | (497) |
Aussenumsatz | 1.610 | 1.502 | 7,2 | 3.142 | 2.998 | 4,8 | 6.083 |
Auftragseingang | 2.293 | 2.315 | (0,9) | 4.450 | 4.325 | 2,9 | 9.305 |
Betriebsergebnis (EBIT) | 56 | 27 | n.a. | 74 | 38 | 94,7 | (11) |
EBIT bereinigt | 76 | 58 | 31,0 | 123 | 92 | 33,7 | 229 |
EBITDA | 211 | 200 | 5,5 | 379 | 388 | (2,3) | 710 |
EBITDA bereinigt | 231 | 231 | n.a. | 427 | 442 | (3,4) | 923 |
EBITDA-Marge bereinigt | 10,3 | 10,6 | (0,3)%p | 9,8% | 10,3% | (0,5)%p | 10,5% |
Anzahl der Mitarbeiter im Durchschnitt | 47.480 | 44.863 | 5,8 | 47.463 | 44.656 | 6,3 | 45.328 |
Anmerkungen zur Tabelle:
Die vom operativen Segment Systemgeschäft zum 1. Januar 2009 transferierten rund 160.000 Geschäftskunden werden im Festnetzgeschäft des operativen Segments Deutschland ausgewiesen. Alle Vorquartals- und Vorjahreszahlen wurden zur besseren Vergleichbarkeit angepasst.
a Nicht zum Kerngeschäft gehörende Aktivitäten und Konsolidierung.
Diese Pressemitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, welche die gegenwärtigen Ansichten des Managements der Deutschen Telekom hinsichtlich zukünftiger Ereignisse widerspiegeln. Diese enthalten u. a. Aussagen zum Marktpotenzial, Aussagen zur Guidance Finanzen sowie den Dividendenausblick. Sie sind im Allgemeinen an Begriffen wie „erwarten“, „davon ausgehen“, „annehmen“, „beabsichtigen“, „einschätzen“, „abzielen auf“, „Ziel“, „planen“, „werden“, „anstreben“, „Ausblick“ und vergleichbaren Ausdrücken zu erkennen und enthalten häufig Informationen, die sich auf Umsatzerwartungen oder -zielgrössen für das bereinigte EBITDA, das Ergebnis, die operative Ertragskraft und andere Kennzahlen sowie personalbezogene Massnahmen und Personalanpassungen beziehen. Zukunftsbezogene Aussagen basieren auf derzeit gültigen Plänen, Einschätzungen und Erwartungen. Daher sollte ihnen nicht zu viel Gewicht beigemessen werden. Solche Aussagen unterliegen Risiken und Unsicherheitsfaktoren, von denen die meisten schwierig einzuschätzen sind und die im Allgemeinen ausserhalb der Kontrolle der Deutschen Telekom liegen. Dazu gehören unter anderem auch die Faktoren, die in den Abschnitten „Forward-Looking Statements“ und „Risk Factors“ des bei der U.S. Securities and Exchange Commission auf Form 20-F eingereichten Geschäftsberichts des Unternehmens beschrieben sind. Zu den relevanten Faktoren zählen auch der Fortschritt, den die Deutsche Telekom mit den personalbezogenen Restrukturierungsmassnahmen erzielt, die Restrukturierung der Geschäftstätigkeit in Deutschland und die Auswirkungen anderer bedeutender strategischer und operativer Initiativen, einschliesslich des Erwerbs oder der Veräusserung von Gesellschaften sowie von Unternehmenszusammenschlüssen und Massnahmen zur Kostenreduzierung. Weitere mögliche Faktoren, welche die Kosten- und Erlösentwicklung wesentlich beeinträchtigen, sind regulatorische Entscheidungen, ein Wettbewerb, der schärfer ist als erwartet, Veränderungen bei den Technologien, Rechtsstreitigkeiten und aufsichtsrechtliche Entwicklungen. Ferner können Änderungen der Konjunktur und des geschäftlichen Umfelds – z. B. der aktuelle konjunkturelle Einbruch – in den Märkten, in denen wir, unsere Tochterunternehmen und Beteiligungen aktiv sind, die fortdauernde Instabilität und Volatilität der globalen Finanzmärkte, Wechselkurs- und Zinsschwankungen ebenfalls unsere Geschäftsentwicklung und die Verfügbarkeit von Kapital zu günstigen Bedingungen beeinträchtigen. Sollten diese oder andere Risiken und Unsicherheitsfaktoren eintreten, oder sollten sich die den Aussagen zugrunde liegenden Annahmen als unrichtig herausstellen, so können die tatsächlichen Ergebnisse der Deutschen Telekom wesentlich von denjenigen abweichen, die in diesen Aussagen ausgedrückt oder impliziert werden. Die Deutsche Telekom kann nicht garantieren, dass ihre Erwartungen oder Ziele erreicht werden. Die Deutsche Telekom lehnt jede Verantwortung für eine Aktualisierung der zukunftsbezogenen Aussagen durch Berücksichtigung neuer Informationen oder zukünftiger Ereignisse oder anderer Dinge ab. Die Deutsche Telekom führt keine Überleitung der bereinigten EBITDA-Guidance zu GAAP-Kennzahlen durch, da dies einen unangemessenen Aufwand bedeuten würde. Die Deutsche Telekom macht grundsätzlich keine Vorhersagen zu den tatsächlichen Auswirkungen zukünftiger Sondereinflüsse aufgrund deren Unsicherheit. Sondereinflüsse und Zinsen, Steuern und Abschreibungen (einschliesslich Verlusten aus Wertminderungen) können sich erheblich auf das Ergebnis der Deutschen Telekom auswirken.
Zusätzlich zu den nach IFRS erstellten Kennzahlen legt die Deutsche Telekom Pro-forma-Kennzahlen vor, einschliesslich EBITDA, EBITDA-Marge, bereinigtes EBITDA, bereinigte EBITDA-Marge, bereinigtes EBT, bereinigter Konzernüberschuss, Free Cash-Flow sowie Brutto- und Netto-Finanzverbindlichkeiten, die nicht Bestandteil der Rechnungslegungsvorschriften sind. Diese Kennzahlen sind als Ergänzung, jedoch nicht als Ersatz für die nach IFRS erstellten Angaben zu sehen. Pro-forma-Kennzahlen, die nicht Bestandteil der Rechnungslegungsvorschriften sind, unterliegen weder den IFRS noch anderen allgemein geltenden Rechnungslegungsvorschriften. Andere Unternehmen legen diesen Begriffen unter Umständen andere Definitionen zugrunde. Weitere Informationen zur Erläuterung dieser Begriffe finden sich im Kapitel „Überleitung zu Pro-forma-Kennzahlen“, das auf der Website der Deutschen Telekom (www.telekom.com) unter „Investor Relations“ eingestellt ist.
Über T-Systems
Mit einer weltumspannenden Infrastruktur aus Rechenzentren und Netzen betreibt T-Systems die Informations- und Kommunikationstechnik (engl. kurz ICT) für multinationale Konzerne und öffentliche Institutionen. Auf dieser Basis bietet die Grosskundensparte der Deutschen Telekom integrierte Lösungen für die vernetzte Zukunft von Wirtschaft und Gesellschaft. Rund 45.300 Mitarbeiter verknüpfen bei T-Systems Branchenkompetenz mit ICT-Innovationen, um Kunden in aller Welt spürbaren Mehrwert für ihr Kerngeschäft zu schaffen. Im Geschäftsjahr 2009 erzielte die Grosskundensparte einen Umsatz von rund 8,8 Milliarden Euro.
In der Schweiz zählt T-Systems rund 800 Mitarbeitende und ist neben dem Hauptsitz in Zollikofen schweizweit an verschiedenen Standorten vertreten.
Über die Deutsche Telekom AG
Die Deutsche Telekom ist mit mehr als 151 Millionen Mobilfunkkunden sowie über 38 Millionen Festnetz- und mehr als 15 Millionen Breitbandanschlüssen eines der führenden integrierten Telekommunikationsunternehmen weltweit. Ihre Produktmarken heissen T-Home (Festnetz-Telefonie, Breitband-Internet), T-Mobile (Mobilfunk) und T-Systems (ICT-Lösungen). Als internationaler Konzern in rund 50 Ländern und rund 260.000 Mitarbeitern weltweit hat die Deutsche Telekom 2009 mehr als die Hälfte ihres Umsatzes in Höhe von 64,6 Milliarden Euro ausserhalb Deutschlands erwirtschaftet. (Stand 31. Dezember 2009)
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